45. Paneuropa-Tage in Straubing und Regensburg
Die Paneuropa-Union Deutschland hat gemeinsam mit der Paneuropa-Union in der Tschechischen Republik die 45. Paneuropa-Tage vom 3. bis 5. Mai 2019 in Straubing und Regensburg veranstaltet.
Unter dem Titel "An Donau, Moldau und Rhein – Europas Parlament verbindet die Völker" fand der Kongress In zwei prachtvollen Donaustädten statt.
Die Kongressteilnehmer haben am Samstag Regensburg besucht und eine Schiffsfahrt auf der Donau gemacht.
Straubing und Regensburg waren Zentren des keltischen und des römischen Europa, um dann als Metropolen des christlichen eine völkerverbindende Funktion zu übernehmen, die bis heute weiter besteht. Die in der niederbayerischen Herzogstadt Straubing residierenden Wittelsbacher hatten über die Grafen von Bogen auch böhmische Wurzeln, ihr Herrschaftsgebiet reichte zeitweise bis Holland. In Regensburg saßen die letzten Karolinger als Erben Karls des Großen und machten die einstige Römersiedlung zur ältesten deutschen und bayerischen Hauptstadt, von der aus Böhmen und weite Teile des Donauraumes evangelisiert wurden.
Hundert Jahre nach dem Ersten Weltkrieg, der Zerschlagung der Donaumonarchie und den Pariser Vorortverträgen von 1919 war es höchste Zeit, die europäische Einigung voranzutreiben, zumal sie durch Nationalismus und Extremismus akut gefährdet ist.
Als älteste europäische Einigungsbewegung war das Hauptanliegen de 45. Paneuropa-Tage, einen überparteilichen Beitrag zu den Europawahlen Ende Mai leisten und Impulse für die Weiterentwicklung der EU zu einer starken demokratischen Föderation geben.
Programm (DE) (PDF)