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Internationale Paneuropa-Union

Konferenz über Souveränität und Präsidiumssitzungen in Paris

Die von der Paneuropa-Union Frankreich veranstaltete internationale Konferenz „Nationale Souveränität, europäische Souveränität – beides“ fand am 26. Juni 2026 im Palais du Luxembourg, dem Sitz des französischen Senats, statt.

Das Programm wurde am 27. Juni 2026 mit den Sitzungen des Präsidiums und des Erweiterten Präsidiums der Internationalen Paneuropa-Union im Hotel Campanile in Paris fortgesetzt.

Die Konferenz brachte mehr als einhundert Teilnehmer aus rund zehn europäischen Ländern zusammen, darunter Vertreter französischer und europäischer Institutionen, des diplomatischen Korps, der Wissenschaft sowie paneuropäischer Organisationen.

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Zu den Rednern gehörten Alain Terrenoire, Ehrenpräsident der Paneuropa-Union Frankreich und der Internationalen Paneuropa-Union sowie ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments, Éric Campion, Präsident der Paneuropa-Union Frankreich und Vizepräsident der Internationalen Paneuropa-Union, Jean-François Rapin, Vorsitzender des Ausschusses für europäische Angelegenheiten des französischen Senats, sowie zahlreiche namhafte europäische Experten aus den Bereichen Recht, Sicherheit, Verteidigung, Energie und neue Technologien.

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In seiner Rede betonte der Präsident der Internationalen Paneuropa-Union, Pavo Barišić, dass Europa heute vor Herausforderungen stehe, welche die Handlungsmöglichkeiten einzelner Staaten übersteigen und ein gemeinsames europäisches Handeln erfordern.

„Es genügt nicht mehr, zu fragen, wer entscheidet. Ebenso wichtig ist die Frage, wer überhaupt handlungsfähig ist“, erklärte Barišić. Sicherheitsbedrohungen, Migration und der Klimawandel verlangten koordinierte Antworten der europäischen Staaten.

Mit Blick auf das Verhältnis von nationaler und europäischer Souveränität wies Barišić die Auffassung zurück, beide stünden in einem Gegensatz zueinander. „Nationale Souveränität und europäische Souveränität schließen einander nicht aus – sie stärken einander.“ Die europäische Integration bedeute keinen Verzicht auf nationale Identität oder Staatlichkeit, sondern festige diese durch Zusammenarbeit.

Abschließend unterstrich er, dass die gemeinsame Ausübung von Souveränität keinen Verlust politischer Eigenständigkeit bedeute, sondern deren Bewahrung in einer Welt wachsender gegenseitiger Abhängigkeit ermögliche: „In der heutigen Welt kann Souveränität geteilt werden, ohne geschwächt zu werden – im Gegenteil: Gerade dadurch kann sie zusätzlich gestärkt werden.“

Im Mittelpunkt der Diskussion standen das Verhältnis von nationaler und europäischer Souveränität, die Stärkung der europäischen Resilienz sowie die Rolle der Europäischen Union bei der Bewältigung der gegenwärtigen sicherheits-, wirtschafts- und geopolitischen Herausforderungen. Die Teilnehmer waren sich darin einig, dass Europa seine Stärke nur durch Zusammenarbeit, die Bewahrung demokratischer Werte und verantwortungsvolles gemeinsames Handeln entfalten kann.

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Am folgenden Tag, dem 27. Juni, fanden die Sitzung des Präsidiums der Internationalen Paneuropa-Union, das Treffen der Paneuropa-Jugend sowie die Sitzung des Erweiterten Präsidiums der Internationalen Paneuropa-Union statt.

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Das Erweiterte Präsidium verabschiedete dabei eine Resolution, in der gefordert wird, die Beitrittskandidaten des Westlichen Balkans sowie die Ukraine und Moldau in den Aufbau der strategischen Autonomie der Europäischen Union einzubeziehen.

Programme (FR) (PDF)
Resolution (DE) (PDF)